Herzlich Willkommen

15.09.18 ASC Zeilsheim vs. KSV Hostenbach (297,4:111,7)

26.10.18 KSV Hostenbach vs. KG Kindsbach / Rodalben (137,9:369,0)

17.11.18 AC Mutterstadt II vs. KSV Hostenbach

12.01.19 KSV Hostenbach vs. KTH Ehrang I

26.01.19 KSV Hostenbach vs. ASC Zeilsheim

23.02.19 KG Kindsbach / Rodalben vs. KSV Hostenbach

16.03.19 KSV Hostenbach vs. AC Mutterstadt II

30.03.19 KTH Ehrang I vs. KSV Hostenbach 

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Deutlicher Heimsieg gegen geschwächte TSG Hassloch

 

Mit einem deutliche Ergebnis von 309 zu 146,9 Punkten konnte der KSV Hostenbach am vergangenen Samstag den zweiten Sieg im dritten Wettkampf verbuchen und behauptet somit weiter den dritten Tabellenplatz in der Regionalliga.

 

Obwohl sich das Endergebnis bereits relativ früh abzeichnete, weil der Gegner krankheitsbedingt nur mit fünf Hebern anreiste, konnte den Zuschauern im hostenbacher Kulturhaus trotzdem ein guter Wettkampf mit einigen Hochs und Tiefs geboten werden.

 

 

 

Für den KSV starteten in der ersten Gruppe Robin Pohl sowie Fabian und Hendrik Schmitt. Robin glänzte dabei im Reißen mit drei gültigen Versuchen und einer neuen persönlichen Bestleistung von 80 kg. Fabian Schmitt, vor einigen Wochen noch Vierter bei den deutschen Meisterschaften der Junioren, ging den Wettkampf etwas lockerer an. Da die Vorbereitung auf diesen Wettkampf nicht optimal verlief, konnte Fabian zwar keine neuen Bestmarken aufstellen, zeigte aber mit sechs gültigen Versuchen dennoch eine solide Leistung. Hendrik dagegen hatte diesmal etwas mehr Glück. Bei den Deutschen Meisterschaften noch zwei Plätze hinter seinem Zwillingsbruder, waren die Rollen diesmal anders verteilt. Im Reißen wurden für den zweiten Versuch 88 kg aufgesteckt. Hendrik, der diese Last in der Vergangenheit zwar schon mehrfach bewältigt hat, ging leider etwas unkonzentriert an die Hantel und der Versuch war ungültig. Im zweiten Anlauf dann jedoch wurde das Gewicht sicher zur Hochstrecke gebracht. Im Stoßen wartete Hendrik dagegen bereits im zweiten Versuch mit einer neuen Bestleitung von 107 kg auf. Nach diesem technisch sauberen Versuch wurden 110 kg verlangt. Diese konnten jedoch von Hendrik leider nicht mehr umgesetzt werden, was aber zu verschmerzen war, weil die neue persönliche Bestleistung bereits in der Wertung war und der KSV den Kampf zu dieser Zeit bereits sicher beherrschte. Für die TSG Hassloch schaffte Vincenzo Vogel 60 kg im Reißen und 75 kg im Stoßen. Philipp Cörper brachte 70 kg im Reißen und 87 kg im Stoßen zur Hochstrecke. Sein Bruder Andreas Cörper, aktuell stärkster Athlet der TSG und Medaillengewinner bei der DM 2013, war wegen einer Erkältung nicht mit ins Saarland gereist.

 

 

 

In der zweiten Gruppe gingen für Hassloch Frank Einholz (85/113), Rico Platte (85/108) und Dino Ziegler (85/100) an die Hantel. Für die Hostenbacher starteten Phonphan Sudtana, Peter Schorr und Felix Rupp. Phonphan begann den Wettkampf mit einem Sicherheitsversuch an 78 kg und steigerte danach auf 82 kg. Beide Lasten wurden prolemlos bewältigt. Danach wurden 88 kg aufgelegt. Es hatte zwar nach dem Wegheben den Anschein, dass Phonphan auch diese Last schafft. Doch dann gab der rechte Arm in der Hocke nach und das Gewicht fiel frühzeitig zu Boden. Im Stoßen dagegen glänzte Phonphan mit drei gültigen Hebungen und einem Kampfversuch an 112 kg, bei welchem auch das Publikum mitfieberte. Routinier Peter Schorr, der erst am Wettkapftag von einer Dienstreise aus Asien zurückkehrte, stellte sich dennoch in den Dienst der Mannschaft, da die Gegner aus der Pfalz bereits in der Vergangenheit mit Überraschungen aufwartete. Aus diesem Grund wollte der KSV kein Risiko eingehen und mit der stärksten Staffel heben. Während das Aufwärmen für Peter noch relativ zufriedenstellend verlief, hatte er auf der Bühne leider kein Glück. Leider verletzte sich Peter bereits beim ersten Versuch im Reissen und konnte deswegen keinen der drei Versuche gültig in die Wertung bringen. Aufgrund der hohen Führung nach dem Reissen verzichtete er dann auch auf das Stoßen. Deutlich besser dagegen verlief der Wettkampf für Felix Rupp. Während dieser den vergangenen Wettkampf noch mit 94 kg im Reißen beendete, betrug seine Anfangslast diesmal 96 kg und wurde auch probemlos gestemmt. Danach wurden 100 kg aufgesteckt. Die Last landete aber wegen einer unsauberen Technik wieder zu früh auf dem Hallenboden. Im dritten Versuch dann jedoch konnte Felix wieder eine bessere Technik abrufen und die zwei Zentner sicher und lange genug über dem Kopf halten. Das beidarmige Stoßen wurde mit 116 kg sicher begonnen. Danach wurden 120 kg ebenfalls problemlos bewältigt. Beim letzten Versuch der Veranstaltung lagen dann 123 kg auf der Bühne für Felix bereit. Durch das Publikum angespornt und mit dem Wissen, dass diese Last gleichzeitig 80 Relativpunkte für ihn bedeuteten, ging der Heber zielstrebig an das Eisen. Einem sicheren Umsatz folgte auch ein guter Ausstoß. Felix, der sich über seine fünf gültigen Versuche sichtlich freute, war damit gleichzeitig bester Heber der Veranstaltung.

 

Die Übersicht über die genauen Leistungen aller Heber und die aktuelle Tabelle findet man wie immer hier.